Angefangen hat alles 2012 als sich ein paar von uns zufällig bei einer Tour auf 50 Kubik Mopeds kennen lernten. Man hat danach schnell begonnen gemeinsam zu schrauben und fix stand auch das erste umgebaute Moped vor der Tür. Mit den untermotorisierten 2-Taktern ging es dann auch im Sommer 2013 auf eine Tour an den Gardasee. Ein Kraftakt für Mensch und Maschine, aber dazu in einem extra Blogeintrag irgendwann mal mehr.

Nach unserem Trip war jedenfalls schnell klar, dass wir Lust auf mehr hatten. Mehr schrauben und mehr Motorrad. Also richtige Motorräder. Kurz darauf kaufte sich jeder von uns ein günstiges Bike und wir fingen an diese im Winter umzubauen. Neue Herausforderung war es nun diese auch noch TÜV konform zu bauen. Wir haben alle Dinge direkt mit einem Prüfer abgeklärt und jeder hat jedem tatkräftig zur Seite gestanden beim Umbau. Ein paar von uns hatten zur Zeit des Umbaus noch nicht mal einen Motorrad Führerschein, aber das wurde dann auch noch gemacht bevor das eigene Projekt fertig war.

Geschraubt wurde anfangs noch in einer kleinen Garage. Diese ist aber platztechnisch schnell an Ihre Grenzen gestoßen ist. Und je gemütlicher man es sich eingerichtet hat, desto mehr Leute hingen da ab. Die Crew wuchs Stück für Stück und man entwickelte sich gemeinsam an jedem Projekt wieder etwas weiter.

Wir haben uns gegenseitig geholfen und weil uns eine Menge Leute auf das gemeinsame Schrauben angesprochen hatten, sind auch wir in Sachen Werkzeugausstattung und Platzverfügbarkeit stetig gewachsen.

So wurde die LooseScrew – gegründet. Beziehungsweise ist sie so gewachsen. Ganz von selbst. 

Mittlerweile gehören der LooseScrew nicht nur Motorradenthusiasten an. Wir sind ein bunter Haufen aus unterschiedlichsten Handwerkern und kreativen Köpfen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den individuellen Motorradumbauten, alles weitere passiert.

Auch gibt es Unterstützer aus allen Bereichen die gerne Ihr Können in die Gruppe einbringen und dieses fördern oder einfach nur bei uns abhängen und eine gute Zeit verbringen.

Jeder hat halt irgendwie diese eine lockere Schraube, die ihn oder sie antreibt.